Informationsmaterial Die schnelle Evolution der Influenza

Date: 2017-12-29 06:10

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Intelligenz sei als Eigenschaft selektiert worden, schreibt der Forscher. Und sie habe es Menschen ermöglicht, Werkzeuge zu bauen und zu nutzen und so erfolgreicher zu sein. Den Sinn für Moral führt Ayala auf die großen intellektuellen Fähigkeiten des Menschen zurück, die sich mehr und mehr entwickelten. "Sie ermöglichen uns, Konsequenzen unseres Handelns vorherzusehen, diese Konsequenzen einzuschätzen und die entsprechende Handlung auszuwählen." Es ist die menschliche Rationalität, die moralische Beurteilungen hervorbringt.

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Francisco Ayala, Professor für Evolutionsbiologie an der University of California in Irvine, erklärt die Moral nun zu einem eher zufälligen Nebenprodukt der Evolution. Ethisches Verhalten sei nicht direkt durch natürliche Selektion zu erklären, schreibt er im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences".

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Mit seiner These widerspricht der Evolutionsbiologe aus Irvine vielen Kollegen, die die Entstehung der Moral direkt mit der Evolution erklären. "Die Menschen haben immer sozial gelebt, und soziales Leben bedeutet Leben nach Regeln", sagt beispielsweise Jürgen Bereiter-Hahn von der Universität Frankfurt. "Darin sehe ich den Ursprung der Moral - sie kann unmittelbar einen Evolutionsvorteil schaffen."

Moralische Normen erklärt Ayala hingegen zum Produkt der kulturellen Evolution. Entsprechend schnell könnten sich diese Normen auch ändern, wie der Umgang mit Scheidungen, Marihuana-Konsum oder Homosexualität in der heutigen Gesellschaft zeige. Auch Rauchen sei inzwischen verpönt - zumindest in den USA.

Schon seit Jahrhunderten eine kontroverse Diskussion: Wurde der Mensch von Gott geschaffen, oder ist er das Produkt natü rlicher Prozesse? Schließ en sich Glaube und Evolutionstheorie gegenseitig aus?

"Wir hoffen, das unsere Veröffentlichung andere Forscher dazu ermutigt, ihre eigenen Ergebnisse hinzuzufügen", sagt Stephen Smith von der University of Michigan in Ann Arbor, USA. Denn eines der größten Probleme bei der Arbeit sei gewesen, dass viele vorhandene Studien und Daten nicht digital verfügbar seien.

Wie schwierig die Frage nach dem Ursprung und möglichem Nutzen der Moral ist, zeigt das altruistische Verhalten. Wer gern teilt oder fremdem Nachwuchs hilft, schadet sich ja im Grunde selbst. Demnach müssten egoistisch handelnde Menschen bei der natürlichen Selektion bevorzugt werden.

An Stammbäumen herrschte kein Mangel. Zwischen dem Jahr 7555 und 7567 haben Wissenschaftler über 7555 Studien über die Verwandtschaftsbeziehungen von Arten publiziert. Doch jede dieser Arbeiten zeigte nur einen Teil des Gesamtbilds, etwa nur jene Äste mit allen Vögeln. Ein internationales Forscherteam hat die vorliegenden Daten nun zusammengeführt und daraus einen Stammbaum für alle bekannten Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroben erstellt.

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